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Hindernislauf durch die Bürokratie

Wir helfen, die gesetzmäßige Unterstützung für Kinder im Wachkoma bei den Kostenträgern durchzusetzen.

Die Erlangung der gesetzlich vorgesehenen Leistungen für die häusliche Betreuung eines Kindes im Wachkoma wird für die betroffenen Eltern häufig zu einem Hindernislauf durch die Bürokratie. Für die Bereitstellung von Medikamenten, Hilfsmitteln, Pflegezuwendungen und Eingliederungshilfen sind verschiedene Sozialträger zuständig. Das bedeutet, dass die betroffenen Familien jeden Antrag einzeln stellen und rechtfertigen müssen — immer wieder gegenüber wechselnden Ansprechpartnern.

Dass die Antragstellungen häufig konfliktreich verlaufen, liegt sicherlich daran, dass die Interessen der Beteiligten oft konträr sind. Haben die Eltern natürlich die optimale Versorgung ihres Kindes im Blick, unterliegen die Angestellten der Kostenträger dem Wirtschaftlichkeitsgebot. Die Spannungen, die daraus resultieren, werden vor allem von den Eltern als sehr belastend empfunden.

Noch immer ist es schwierig, die einzelnen Kostenträger, Ärzte und Therapeuten an einen Tisch zu bekommen, um für das betroffene Kind eine optimale Versorgung zu ermöglichen. Ein Orthopäde verschreibt z.B. ein Hilfsmittel, das der Physiotherapeut für ungeeignet hält und wofür die Krankenkasse nur in Anteilen aufkommen möchte. Auf die Eltern wirkt dieses zersplitterte Versorgungssystem irritierend und es ist für sie mühsam, die Orientierung zu behalten.

Hier zu vermitteln, die Beteiligten auch zu ihrer Verantwortung zu ziehen, sehen wir als unsere Aufgabe. Wir beraten bei Antragstellungen und begleiten die Familien bei Behördengängen. Wir übernehmen schwierige Telefonate und helfen beim Formulieren von Briefen und Widerspruchsbegründungen.